Unfälle verhüten

  • Gelände hinter dem Ziel sorgfältig und wiederholt auf einen geeigneten Kugelfang prüfen
  • Büchsenschüsse zu ebener Erde unterlassen (Flugweite des Geschosses ca. 6000m)




Vorgelände prüfen

  • Schon ein Grashalm in der Flugbahn eines Geschosses kann von der ursprünglichen Flugbahn ablenken und zu einem Fehlschuss führen oder, was noch schlimmer ist, zu einem schlecht sitzenden Schuss führen.



Richtiges Ansprechen (Rehwild / Schwarzwild)

  • Bock, Ricke, Schmalreh, Kitz
  • Keiler, Bache, führende Bache, Überläufer, Frischling

Vermeidbare Qualen dem Wild ersparen

  • Das zu beschießende Stück sollte „breit“ stehen und das Haupt hoch haben. Grund: Es soll ein guter Durchschuss erfolgen, denn beim äsenden Stück besteht die Gefahr, dass es sich nach dem Schuss aufrichtet und sich die Decke über den Schusskanal schiebt und dies ein stärkeres Schweißen verhindert (für Nachsuche wichtig).

Hilfsziel

  • Man spricht hier von einem Anhaltspunkt

       (Stein, Baum, Merkpunkt im Gelände) 
       nahe dem Anschuss, den man sich einprägen sollte, um
       dann später den Anschuss sicher wiederzufinden.

Der Kugelschlag

  • Der Laut, der beim Auftreffen eines Büchsengeschosses im Ziel entsteht (fällt fast mit dem Schussknall zusammen)
  • z.B. dumpfer weicher Kugelschlag = Weichschuss (weidwund); harter oder gar gellender Kugelschlag  gibt Anlass auf Verdacht eines Knochen- oder gar Fehlschusses (Stein/Ast).

Schussfieber

  • Bei Jagderzählungen wird hiervon immer wieder gesprochen, dass man damit zu tun hat, ist keine Schande. Manche überfällt es vor, andere nach der Schussabgabe. Wenn es vor dem Schuss auftritt, sollte man natürlich mit der Schussabgabe warten, bis man seine Nerven wieder im Griff hat.